"Havanna - Ein Vortragsabend mit Rumverkostung" (20.12.2016)

"Zugänge zur Baukultur"bzb logo 2c]

 


Gerd Heins
       "Havanna" - Ein Vortragsabend mit Rumverkostung

Am 20. Dezember 2016 um 19:00 Uhr luden wir in das Bremer Zentrum für Baukultur zu einer Veranstaltung der b.zb-Reihe "Zugänge zur Baukultur" ein. Nach dem unterhaltsamen Schottland-Abend mit Whiskyverkostung wünschten viele Teilnehmer eine Fortsetzung. Dieses Mal berichtete Gerd Heins, Bremer Architekturenthusiast und b.zb-Mitglied, von einer Kubareise. Er beschrieb Havanna und seine Architekturgeschichte zwischen Kolonialvergangenheit und sozialistischer Moderne. Außerdem brachte er dem Publikum das Nationalgetränk Kubas - den Rum - näher. Eine gute Gelegenheit dem Vorweihnachtsstress mit etwas karibischer Atmosphäre zu begegnen.
Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl wurde um Anmeldung unter 0421 - 9602136 oder info@bzb-bremen.de gebeten. Es fiel ein Kostenbeitrag von 10,00 € an.

Havanna_Karte

"STADT_RAUM_DETAIL" - Vortrag mit Kay Michalak und Nikolai Wolff von der Fotoetage Bremen (11.08.2016)

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Am Donnerstag, den 11. August 2016 um 18:30 Uhr wurde die Fotografie-Ausstellung „Übersee_Stadt_Werder. Neue Bauten, neue Räume in Bremen“ im Bremer Zentrum für Baukultur, Am Speicher XI /1 (3.OG) in 28217 Bremen eröffnet. Im Zuge dessen fand außerdem um 19:00 Uhr ein Vortrag in der b.zb-Reihe "Zugänge zur Baukultur" mit dem Titel "Stadt Raum Detail" statt. Nikolai Wolff und Kay Michalak haben über dieses Ausstellugsprojekt der Fotoetage Bremen referiert.

Lesen Sie dazu auch folgende Zeitungsartikel:

"Neue Bauten, neue Räume" (Stadtteil-Kurier 08.08.2016)
"Neue Bauten in Bremen" (Stadtteil-Kurier 01.09.2016)

Nikolai Wolff / Kay Michalak
"Stadt Raum Detail"

Die Fotoetage ist ein Team, eine Arbeitsgemeinschaft, ein Zusammenschluß, ein Studio, eine Firma von zur Zeit fünf freien Fotografen in Bremen und Berlin: Alasdair Jardine, Michael Jungblut, Kay Michalak, Tristan Vankann, Nikolai Wolff.

"Stadt Raum Detail" ist ein freies fotografisches Ausstellungsprojekt der Fotoetage.

Thema und Gerüst dieses Projektes ist die Architektur Bremens und die Architekturfotografie, also die Darstellung, Dokumentation und Inszenierung der sichtbaren Stadt, der gebauten Struktur, der gefüllten und der offenen Räume. Wir zeigen Bauwerke, Passagen, Konglomerate, Flächen, Infrastruktur und Verkehr, Bewohner und Passanten, Arbeits- und Lebenswelten.

Es ist eine Auseinandersetzung mit der Stadt in der wir leben: wir schauen, betrachten, untersuchen, entdecken, lernen, lassen uns überraschen.

Das Projekt ist seriell geplant und langfristig soll der gesamte Stadtraum einbezogen werden. Bisher fanden zwei Ausstellungen statt. Zu dem Projekt werden jeweils interessante Gast-Fotografen eingeladen.

In dem Vortrag erläuterten Nikolai Wolff und Kay Michalak die Hintergründe des Projektes und präsentierten ausgewählte Bilder der teilnehmenden Fotografen.

Es folgen eingige Beispielfotos aus dem Projekt.
Zum Vergrößern der Bilder diese bitte "anklicken".

 bonhoeffer gemeinde 09 2012 mg 8392  st lukas kirche 09 2012 mg 8278  st lukas kirche 09 2012 mg 8299
 zionskirche 09 2012 mg 7590  zionskirche 09 2012 mg 7681  
   detmolder str 04 2013 mg 1583  hastedter heerstrasse 04 2013 mg 0944
 legienstrasse 04 2013 mg 0885 alfred nobel strasse 04 2013 mg 0721 doelvesstrasse 04 2013 mg 0592

"Der Turmbau zu Babel - Brauchen unsere Altstädte Hochhäuser?" Der Bremer Landeskonservator Prof. Dr. Georg Skalecki hält einen Vortrag im Bremer Zentrum für Baukultur. (09.06.2016)

bzb logo 2c]"Zugänge zur Baukultur"
Vortrag von Prof. Dr. Georg Skalecki
am Do | 09. Juni 2016 um 19:00 Uhr
im Bremer Zentrum für Baukultur
Am Speicher XI | 1, 3. OG
28217 Bremen Überseestadt

Der Turmbau zu Babel –
Brauchen unsere Altstädte Hochhäuser?


Im AnschluSkaleckiss an die (nicht öffentliche) Mitgliederversammlung des Bremer Zentrums für Baukultur (b.zb) fand am Donnerstag, den 09. Juni 2016 ab 19:00 Uhr eine öffentliche Vortragsveranstaltung statt. Der Bremer Landeskonservator und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des b.zb Prof. Dr. Georg Skalecki stellte zum Thema „Der Turmbau zu Babel – Brauchen unsere Altstädte Hochhäuser?“ seine Thesen vor, die auch in der Presse ausführlich diskutiert wurden.

 

 Lesen Sie dazu auch folgende Artikel aus dem WESER KURIER:

"Leicht, licht, luftig - Folientechnologie aus Bremen für die Welt" (12.05.2015)

Zugänge zur Baukultur

Eine Veranstaltungsreihe des Bremer Zentrums für Baukultur.

Dr. Carl Maywald / Vector Foiltec
Leicht, licht, luftig
Folientechnologie aus Bremen für die Welt

Dienstag, 12. Mai 2015, 19:00 Uhr im
Bremer Zentrum für Baukultur, b.zb
Am Speicher XI | 1
3. Etage
28217 Bremen

Die Bremer Firma Vector Foiltec ist Weltmarktführer für ETFE Folien und Kissen als Baustoff für Dächer und Fassaden. Dr. Carl Maywald, Leiter der Forschungs- & Entwicklungsabteilung, stellte die große Spanne ihrer Anwendungen im b.zb vor. Die leichten und widerstandsfähigen Folien ermöglichen spektakuläre Architektur, die mit anderen Materialien nicht zu verwirklichen wäre. Bekannte Beispiele sind das Eden Project oder das Olympiabad in Peking. Genauso gut eignen sich ETFE-Systeme aber auch für Ergänzungen und Umbauten im Bestand und für kleinere Bauaufgaben im sozialen, kulturellen und kommerziellen Bereich.

eden_project_cornwall

 

 Logo foiltec  bzb logo

 Foto: © Apex Photo Agency Ltd

"Learning from Las Vegas" - ein Vortrag von Bettina Rudhof (05.05.2015)

FSB zu Gast an der Hochschule Bremen

„Learning from Las Vegas — Architektur als Bedeutungsträger“

Ein Vortrag von Bettina Rudhof, Kunsthistorikerin, Frankfurt am Main

Im Jahre 1972 gaben Robert Venturi, Denise Scott-Brown und Steven Izenours die mittlerweile legendäre Streitschrift „ Learning from Las Vegas “ heraus. Vier Jahre lang haben die amerikanischen Architekten, begleitet von Studierenden der Universität Yale, die Retortenstadt und die einzigartige Vergnügungsarchitektur des „ Strip “ erforscht. Unter dem provokanten Leitsatz „ Mainstreet is almost allright! “ propagieren sie eine auf die historisch unvergleichlichen Bedingungen der amerikanischen Stadtlandschaft und die Prominenz des architektonischen Zeichens antwortende „ Pop-Architektur “. Wie Rem Koolhaas´ „ Delirious New York “ ist auch „ Learning from Las Vegas “ längst zu einem Klassiker der Architekturtheorie geworden.

Die Veranstaltung fand statt durch die freundliche Unterstützung von

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  www.fsb.de

 

Termin und Ort

Dienstag, 05. Mai 2015, 19:00 Uhr

Hochschule Bremen · Staffelgeschoss S12 · Neustadtswall 30 · 28199 Bremen

Programm des Abends

Begrüßung: Prof. Ulrike Mansfeld, School of Architecture, Hochschule Bremen

Einführung: Wolfgang Reul, FSB | Brakel

Vortrag: Bettina Rudhof, Kunsthistorikerin | Frankfurt am Main

Im Anschluss: Get-together mit Getränken und Imbiss

Es freuten sich auf Sie

Thorsten Schmidt, Objektberatung Architektur FSB

Wolfgang Reul, Projektmanagement Architektur FSB

Rückfragen bitte an wolfgang.reul@fsb.de

 

Logo HS Bremenbzb logo 2c]

 

fsb las vegas

Titelbild:
Robert Venturi am Steuer, Denise Scott-Brown auf dem Beifahrersitz. Erkundungsfahrt durch Las Vegas, 1968. Aus dem Archiv von Robert Venturi und Denise Scott-Brown; alle Rechte bei Venturi Scott Brown & Associates, Philadelphia.

"Eine kleine Schottlandreise" (17.03.2015)

Zugänge zur BaukulturLogo_bzb

 

 

Gerd Heins: Eine kleine Schottlandreise
Vortrag mit kleiner Whisky-Verkostung

17. März 2015, 19:00 Uhr, im Bremer Zentrum für Baukultur, Am Speicher XI | 1

Das b.zb hatte  am 17. März um 19:00 Uhr zu einer besonderen Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Zugänge zur Baukultur" geladen; der Bremer Architekturenthusiast und b.zb-Mitglied Gerd Heins sprach zu vier Aspekten der Architekturgeschichte Schottlands. Er fächerte dabei ein weites Themenspektrum aus kulturellen, sozialen, ästhetischen und technischen Fragen auf. Gleichzeitig bot der Abend auch kulinarische Genüsse: es bestand die Möglichkeit, vier Varianten des berühmtesten schottischen Produkts zu probieren - des Whiskys. Wir freuten uns auf einen spannenden und unterhaltsamen Abend.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl baten wir um Voranmeldung beim b.zb unter Tel. 0421 - 9602136 oder schaper@bzb-bremen.de.

 Eisenbahnbrücke
Eisenbahnbrücke über den Firth of Forth

"Auf der Suche nach der Moderne. Walter Müller-Wulckows Bestseller zur Architektur der 20er Jahre" (28.01.2014)

 
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Gastvortrag mit Dr. Claudia Quiring (Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg) im Rahmen der b.zb-Reihe "Zugänge zur Baukultur".
  
"Auf der Suche nach der Moderne. Walter Müller-Wulckows Bestseller zur Architektur der 20er Jahre"
 
Architektur für alle! Am 28. Januar 2014 war Dr. Claudia Quiring zu Gast im Bremer Zentrum für Baukultur. Sie ist die Kuratorin der in Oldenburg stattgefundenen Ausstellung "Neue Baukunst! Architektur der Moderne in Bild und Buch", die bis zum 23. Februar 2014 im Oldenburger Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zu besichtigen war. Dr. Claudia Quiring stellte in ihrem Vortrag die Geschichte und den Inhalt der "Blauen Bücher" vor und präsentierte Architekturbeispiele zur "Architektur der Moderne" vor allem aus der Nordwestregion.
 
Extra! Am 30. Januar 2014 um 16:30 Uhr hatte das b.zb für Sie eine Führung durch die Ausstellung in Oldenburg angeboten.
 
Die "Blauen Bücher" (Landesmuseum Oldenburg)
 
 
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Grundlage der Ausstellung waren die sog. "Blauen Bücher", eine vierbändige Edition zur modernen Baukunst, die der Autor und spätere Gründungsdirektor des Landesmuseums Oldenburg Walter Müller-Wulckow (1886-1964) in den Jahren zwischen 1925 und 1932 verfasst hat. Sein Anliegen war es, neueste architektonische Entwicklungen in Deutschland, einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Mit einer Auflage von 135.000 Exemplaren wurden die Bände zu einem "Bestseller". Während der Aufbereitungsforschung zu den vier Bänden, nahm Walter Müller-Wulckow Kontakt zu über 300 Architekten auf! Er korrespondierte u.a. auch mit namhaften "Pionieren der Moderne" z.B. mit Walter Gropius, Erich Mendelsohn oder Paul Bonatz. Zudem besuchte er Architekturzentren sowie interessante Beispiele der modernen Baukunst von Worpswede bis Wien persönlich.  
Das Landesmuseum Oldenburg zeigte von Walter Müller-Wulckow gesammelte (Original-) Schriftstücke, Pläne, Fotos und Broschüren und darüber hinaus Exponate aus der Albertina Wien und dem Bauhaus-Archiv Berlin. Gezeigt wurden zusätzlich Einrichtungsgegenstände aus dieser Zeit sowie Modelle, die das Bild der vielfältigen Entwicklungen der modernen Architektur in den 1920er Jahren vervollständigen sollten. Durch diese Ausstellung und den dazu erhältlichen Begleit-Katalog ist das Wirken Müller-Wulckows zur Vermittlung der "Architektur der Moderne" erstmalig honoriert worden.
 
Der Vortrag mit Dr. Claudia Quiring fand am
28. Januar 2014 um
19:00 Uhr im
Bremer Zentrum für Baukultur
Am Speicher XI | 1
28217 Bremen
statt.
Eintritt frei.
 
 Plakate

"Rem Koolhaas – Delirious New York: Ein retroaktives Manifest für Manhattan" - ein Vortrag von Bettina Rudhof (14.01.2014)

Einladungskarte

 

"New York ist der Ort, wo der Pulsschlag unserer Zeit Metropole geworden ist. Lebensraum für bald 10 Millionen Menschen ist die Stadt zugleich Projektionsfläche ihrer Träume und Sehnsüchte. Für den Architekten Rem Koolhaas, künstlerischer Leiter der Architektur-Biennale 2014 in Venedig, verdichtet sich hier das Fieber der Moderne, ihm spürt er in seinem Buch „Delirious New York“ nach, einem der letzten großen Manifeste der Architektur. In ihrem Vortrag geht Bettina Rudhof den kreativen Anfängen des heute international tätigen Architekten nach und setzt sie in Bezug sowohl zu diesem Manifest wie zu seinem provokantesten Satz, nach dem es heute weniger um die Gestaltung unserer Städte geht, als vielmehr um die Gestaltung ihres Zerfalls."

Termin und Ort waren
Dienstag, 14. Januar 2014, 19:00 Uhr in der
School of Architecture Bremen · Postamt 5, 3. OG / Raum 315
Bahnhofsplatz 21 · 28195 Bremen

Programm des Abends

Begrüßung: Prof. Dr. Eberhard Syring, b.zb/SoAB | Bremen

Einführung: Wolfgang Reul, FSB | Brakel

Vortrag: „Delirious New York“ von Bettina Rudhof,
              Kunsthistorikerin | Frankfurt am Main

Im Anschluss: Get-together

Ein Vortrag aus der Reihe Background 13/14!

Um Antwort wurde gebeten bis zum 10. Januar 2014.

Das Anmeldeformular war online unter www.fsb.de/newyork erreichbar.
Die Teilnehmerzahl war begrenzt.

Es freuten sich auf Sie
Thorsten Schmidt, Objektberatung Architektur FSB
Wolfgang Reul, Projektmanagement Architektur FSB
Rückfragen bitte an wolfgang.reul@fsb.de

Logo Logo

 Logo Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG · Nieheimer Straße 38 · 33034 Brakel · Telefon +49 5272 608-0 · Telefax +49 5272 608-300 · info@fsb.de

Titelbild: Zeichnungszyklus „Delirious New York“, Ausschnitt aus der Gouache „Welfare Hotel“ von Rem Koolhaas und Madelon Vriesendorp, 1975. Mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Architektur Museums Frankfurt am Main, Inv.-Nr. DAM 83/934.

„Von Saarow nach Alexandria: Ernst Kopp (1890-1962) – Die Umwege eines Krankenhaus-Baumeisters“ (22.10.2013)

In der b.zb-Reihe "Zugänge zur Baukultur"

Buchpräsentation und Gastvortrag
von Dr. Ing. Peter R. Pawlik

Ernst Kopp etwa 1930erAm 22. Oktober 2013 erwartete das Publikum im Bremer Zentrum für Baukultur ein sehr interessanter Vortrag über den bekannten Krankenhaus-Baumeister Ernst Kopp. Referiert wurde dieser von Dr. Ing. Peter R. Pawlik, Architekt BDA, der selbst als freischaffender Krankenhausarchitekt in Berlin tätig ist. Pawlik beschäftigte sich eingehender mit der Person Ernst Kopp durch seine zusätzliche Arbeit als Krankenhaushistoriker und -theoretiker. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass seine Recherchen in einem umfangreichen Buch mündeten, in dem das spannende und wechselvolle Leben und Werk des deutschen Krankenhausarchitekten Ernst Kopp beschrieben wird. Peter R. Pawlik hatte bereits im Jahre 2009 über den ebenfalls mit Krankenhausbau beschäftigten Architekten Hermann Distel eine Monographie publiziert.
Eine wissenswerte, wenn auch nicht sehr bekannte Facette aus der Biographie Ernst Kopps ist sein Bezug zur Hansestadt Bremen; nachdem Kopp im Jahre 1955 nach Deutschland zurückgekehrt war (er hielt sich ab 1949 in Alexandria auf), gründete er zusammen mit seinem Neffen Bert Gielen im Jahre 1956 ein Architekturbüro in Bremen, das daraufhin sehr erfolgreich Krankenhäuser im In- und Ausland bauen sollte. Darunter waren auch einige Projekte in Bremen selbst, so beispielsweise das Diakonissenkrankenhaus (jetzt DIAKO, 1956/57-1961), die Innere Medizin am Städtischen Krankenhaus Bremen-Nord (1956-1962) und der Zentralbau der Städtischen Krankenanstalten Bremen (jetzt Zentralklinikum Bremen-Mitte, 1958/59-1963). Ernst Kopp verstarb im Jahre 1962 in der Schweiz.

Diakonissenanstalt Bremen 1957

"Von Saarow nach Alexandria: Ernst Kopp (1890-1962) - Die Umwege eines Krankenhaus-Baumeisters"

war am 22. Oktober 2013 um 19:00 Uhr mit Dr. Ing. Peter R. Pawlik im
Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb)
Am Speicher XI | 1 | 3.OG
28217 Bremen | Überseestadt

Von Saarow nach Alexandria
Das gleichnamige Buch „Von Saarow nach Alexandria: Ernst Kopp (1890-1962) – Die Umwege eines Krankenhaus-Baumeisters“ von Peter R. Pawlik, erschienen 2013 im Verlag Murken & Altrogge, Herzogenrath (ISBN 9 78-3-935791-45-8) ist zum Preis von 78,-€ im Buchhandel zu erwerben. Das Werk kann auch direkt beim Autor unter pawlik@planungsring.com oder per Fax (030-8032120) zzgl. Versandkosten bestellt werden.

"EX LIBRIS EX LOCO / UAA zu Gast im Bremer Zentrum für Baukultur" (03.09.2013)

Im September 2013 war das Ungers Archiv für Architekturwissenschaft mit Hartmut Frank und Volkwin Marg zu Gast im b.zb (Bremer Zentrum für Baukultur) in Bremen. Zu dieser Veranstaltung lud das b.zb am 3. September 2013 um 19:00 Uhr in das Bremer Zentrum für Baukultur, Am Speicher XI|1, 3. OG in 28217 Bremen ein.

Der Eintritt war frei! Wir baten um Anmeldung unter www.fsb.de/bremen.

Seit 2011 veranstaltet das Ungers Archiv für Architekturwissenschaft (www.ungersarchiv.de) in Köln die Reihe "EX LIBRIS". Das UAA bewahrt die in über fünfzig Jahren von dem im Jahre 2007 verstorbenen bekannten deutschen Architekten und Architekturtheoretiker Oswald Mathias und seiner Frau Lieselotte Ungers gesammelten Bücher und macht sie zusammen mit dem Nachlass von Ungers der Öffentlichkeit zugänglich. Aus dem Gedanken, dass die Bücher in dieser einzigartigen Bibliothek der Stiftung verborgene Schätze sind, wurde „EX LIBRIS“ entwickelt. Die Idee der Veranstaltung: Herausragende Architekten und Architekturtheoretiker/Kritiker werden gebeten, jeweils ein Buch aus der Bibliothek auszusuchen und dem Publikum vorzustellen. So wird ein Stück Ideengeschichte der Architektur in Erinnerung gerufen und nach seiner aktuellen Relevanz befragt. Das Publikum ist zur Diskussion eingeladen.
Mit „EX LIBRIS EX LOCO“ geht das UAA einmal im Jahr auf Reisen. In diesem Jahr gastierte die Veranstaltung mit hochkarätiger Besetzung im Bremer Zentrum für Baukultur, das 2004, das recht umfangreiche Wirken Ungers in Bremen in einer Ausstellung und einem Begleitband in der Schriftenreihe des b.zb würdigte. Eingeladen waren dieses Mal der Architekt Volkwin Marg und der Architekturtheoretiker Hartmut Frank.

Volkwin Marg, gemeinsam mit seinem Partner Meinhard von Gerkan 1965 in Hamburg Gründer eines der heute führenden deutschen Architekturbüros von Gerkan Marg und Partner (gmp), stellte das Werk „Atlantropa“ von Hermann Sörgel vor. In dem Buch von 1932 entwirft der Autor die utopische Vision einer Absenkung des Mittelmeers durch einen gigantischen Staudamm in der Straße von Gibraltar. Das Großprojekt sollte zum einen zur Landgewinnung und Stromproduktion dienen, vor allem betonte Sörgel aber die völkerverbindende Wirkung dieses gesamteuropäisch angelegten Großprojekts.

Hartmut Frank, bis zu seiner Emeritierung 2012 zuerst Professor an der Hochschule für Bildende Künste und später der HafenCity Universität in Hamburg sowie Mitbegründer des Hamburgischen Architekturarchivs und des Hamburger Architektur Sommers, stellte das Buch „Sozgorod, Die Probleme des sozialistischen Städtebaus“ vor. Sein Autor Nicolai A. Miljutin zeichnet hierin das Bild einer an marxistischen Idealen orientierten Stadt, gleichwohl sind die Einflüsse  westlicher Entwurfsideen unverkennbar. Das Buch erschien 1930, wurde aber bald verboten, da es nicht mehr der stalinistischen Auffassung von Architektur und Stadtplanung entsprach.

Flyer

Ex Libris Ex Loco ist eine Veranstaltungsreihe des UAA, Köln (www.ungersarchiv.de) und wurde in Bremen gefördert durch Logo

"Bremerhaven im Umbruch" (23.04.2013)

Wir waren sehr erfreut über die Zusage des Bremerhavener Baudezernenten Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Volker Holm im Bremer Zentrum für Baukultur einen Vortrag zu halten.

Der Gastvortrag trug den Titel "Bremerhaven im Umbruch" und war am Dienstag, 23.04.2013 um 19:00 Uhr im Bremer Zentrum für Baukultur zu hören.
Volker Holm hat unter Einbeziehung von Rück- und Ausblicken über die aktuellen architektonischen und städtebaulichen Entwicklungen in der Seestadt berichtet.
"Bremerhaven wird von Strukturbrüchen und demographischem Wandel mit stark rückläufigen Einwohnerzahlen doppelt getroffen: 5000 Wohnungsleerstände und Schrottimmobilien sind dafür ein Zeichen.
Stadt der Wissenschaft, Stadt der Windenergie und Klimastadt beschreiben einen neuen Trend. Mit der Fertigstellung der Havenwelten und der Eröffnung des Klimahauses ist die Stadt ein Besuchermagnet für Touristen aus ganz Norddeutschland geworden. Der Hafen boomt und der Hafentunnel produziert Schlagzeilen.
Über 4.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze seit 2004 und für 2013 ein Wohnungsangebot von 250 Appartementwohnungen in den Hafenwelten am Neuen Hafen bieten neue Perspektiven für den Wohnstandort Bremerhaven.
Stadtrat Holm ist im November 2013 der mit 10.000 € dotierte Baupreis des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen verliehen worden. Der Vortrag war die aktualisierte Fassung des Festvortrages der Baupreisverleihung."

Diese Veranstaltung fand im Rahmen der Vortragsreihe "Zugänge zur Baukultur" des Bremer Zentrums für Baukultur statt, die einzelne Aspekte aus dem weiten Feld der Baukultur in den Mittelpunkt stellt.

Volker HolmPhoto:
geboren 1948 in Sandel, Kreis Friesland, war nach Absolvierung eines Architekturstudiums und anschließendem Studium der Wirtschaftswissenschaften  ab 1980 als Bauassessor tätig.  In der Zeit von 1980 bis 1987 wurde er mit der Leitung des Stadtplanungsamtes der Stadt Braunschweig bzw. der Stadt Cuxhaven betraut. Dort war er ab 1987 auch Baustadtrat. Seit 01.08.1993 ist er Baustadtrat der Seestadt Bremerhaven in 3. Wahlperiode. Er ist außerdem Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (seit 1996).



"Bremerhaven im Umbruch" war am 23.04.2013 um 19:00 Uhr im
Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb)
Am Speicher XI | 1 | 3. OG
28217 Bremen / Überseestadt

 

"Bremens Kaisenhäuser - Mehr als ein Dach über dem Kopf" (08.05.2012)

Die Historikerin Kirsten Tiedemann hat erstmals eine umfassende Studie über die Geschichte der "Bremer Kaisenhäuser" vorgelegt. Die Arbeit ist als Band 16 in der Schriftenreihe des Bremer Zentrums für Baukultur (b.zb) erschienen und trägt den Titel: "Bremens Kaisenhäuser - Mehr als ein Dach über dem Kopf".
Im Rahmen der b.zb-Reihe "Zugänge zur Baukultur" hielt die Autorin Kirsten Tiedemann einen Vortrag, der die Inhalte dieser Studie zusammenfasste.
Die Veranstaltung "Zugänge zur Baukultur" war am Dienstag, 08. Mai 2012 um 19:00 Uhr im "Roter Salon", Am Speicher XI, 1, 3. OG in 28217 Bremen.

Einführung:
Dr. Sunke Herlyn, Bremer Zentrum für Baukultur
"Baukultur aus erster Hand"

Klaus Möhle, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter
"Innenansichten einer besonderen Baukultur"

Vortrag:
Kirsten Tiedemann, Historikerin
"Bremens Kaisenhäuser - Mehr als ein Dach über dem Kopf"

 

Anerkennungspreis für Kirsten Tiedemann!

Einmal im Jahr vergibt die Wittheit zu Bremen als Dachverband gemeinsam mit elf assoziierten Vereinen den „Bremer Preis für Heimatforschung“, um herausragende Facharbeiten aus Natur-, Sozial- oder Kulturwissenschaft zur Erforschung des nordwestdeutschen Raumes zu würdigen. Berücksichtigt werden vor allem Laienforscher und Abschlussarbeiten von Hochschul- und Universitätsabsolventen, die in sich diesem Themengebiet verschrieben haben. Der Preis wird seit 1996 verliehen.

Dieses Jahr, am 23. April 2013, wurden zwei Hauptpreise vergeben. Darüber hinaus  erhielt  die Historikerin Kirsten Tiedemann einen Anerkennungspreis für ihre umfassende Studie über die Geschichte der „Kaisenhäuser“.

Das Bremer Zentrum für Baukultur gratuliert Kirsten Tiedemann herzlich für den Erhalt dieser Auszeichnung!

Prof. Dr. Hans Kloft,

Vizepräsident der Wittheit sprach die Laudatio:

Foto„Die gut dokumentierte Darstellung der Kaisenhäuser in Bremen ist mit Recht in den vergangenen Monaten von verschiedenen Seiten hoch gelobt worden. Sie versteht sich als eine sozial-historische Regionalstudie mit einem Blick „von unten“, lässt Bilder, Interviews der Betroffenen und einschlägige Zeitungsartikel sprechen, ohne bei dieser Dimension stehen zu bleiben. Die Verfasserin geht auf die Vorgeschichte der sogenannten „Parzellen-Kultur“ (1870 bis 1945) kurz ein, beleuchtet die Funktion der Kleingärtenunterkünfte in den letzten Kriegsjahren und der unmittelbaren Nachkriegszeit (1944 bis 1955), widmet sich ausführlich der Etablierung, welche die ursprünglich als Behelf gedachten Wohnungsmöglichkeiten erfahren hat und schließt mit einem „Finale in grün“, das sie nach dem Senatsbeschluss von 2000, welcher das illegale Wohnen beenden wollte, auf die Zeit 2000 bis 2002 datiert. Dass die Geschichte der für Bremen so typischen Wohnform damit noch kein Ende gefunden hat, zeigen die jüngsten Kontroversen um den gewaltsamen Abriss von Kaisen-Häusern, der in den Medien großen Widerhall fand. Die Verfasserin versäumt es nicht, auf sozial-historische Aspekte ihres Themas einzugehen, auf Kleinbürgertum, anarchische Gruppen und soziale Netzwerke, welche den Bewohnern ein spezifisches Heimatbewusstsein und zugleich ein hohes Maß an persönlicher Freiheit sicherte. Die Positiva der Arbeit fallen schon bei der ersten Begegnung ins Auge: Sie ist aufgrund der Bilder anschaulich und ist mit historischem Verständnis und gut lesbar geschrieben; sie ist zugleich professionell gemacht, indem sie die einschlägigen Quellen verarbeitet und ein umfangreiches Literaturverzeichnis beisteuert. Bei Frau Tiedemann: Die Verbindung von Empathie und Professionalität.“

 

„Kaisenhäuser“ nFotoannte man Notwohnstätten in den Bremer Parzellengebieten, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden.
Die Arbeit ist als Band 16 in der Schriftenreihe des Bremer Zentrums für Baukultur (b.zb) erschienen.

Autorin: Kirsten Tiedemann: „Bremens Kaisenhäuser – Mehr als ein Dach über dem Kopf“
Verlag: Bremer Tageszeitungen AG
Gestaltung des Buches: Sebastian Knickmann

Band 16 der Schriftenreihe des Bremer Zentrums für Baukultur, ISBN 978-3-938795-39-2, Preis: 16,90 €.

Zum Inhalt des Buches:

Von der Notunterkunft auf der Parzelle zur Wohnkultur im Garten

Vom stadtnahen Haus im Grünen träumen viele. Einige Menschen haben sich diesen Traum in den bremischen Kleingartengebieten scheinbar verwirklicht – obwohl das Wohnen in Kleingärten verboten ist. Die Erinnerung an die Entstehungszusammenhänge dieser Parzellenwohnhäuser mit eigenwilliger Architektur verblasst zusehends, denn die Gebäude verschwinden mit dem Ableben ihrer Bauherren aus den Kleingartengebieten. Die Historikerin Kirsten Tiedemann hat sich diesem bisher ungeschriebenen Teil der Bremer Geschichte angenommen.

Entstanden ist eine Studie zur Geschichte der Stadt aus sozial-, bau- und planungsgeschichtlichen Perspektiven. Sie betrachtet ihren Gegenstand aber in erste Linie aus Sicht der Bewohner und erst in zweiter Linie aus Sicht der planenden Institutionen und politischen Entscheidungsträger. Entstehungszusammenhänge und Wandlungen werden über einen Zeitraum von 57 Jahren ausgelotet.

In den Parzellengebieten Bremens entwickelte sich seit 1944 eine eigenwillige Bau- und Wohnkultur, deren Ursprung heute kaum noch bekannt ist. In der Notsituation der Kriegs- und Nachkriegszeit, als 61 Prozent des Wohnraums der Stadt zerstört war, nahmen einige Menschen ihre Geschicke selbst in die Hand. Sie schufen sich in den Kleingartengebieten eine Wohnstätte – anfangs mit, später ohne Bauerlaubnis – und organisierten sich eine lebenswerte Umgebung. „Kaisenhäuser“ wurden diese Parzellenwohnhäuser genannt: eine Anspielung auf den früheren Bürgermeister Wilhelm Kaisen, der sich für ihre Bewohner eingesetzt hat. Eine zweite Wohnwelle in den Parzellengebieten, die in den 1970er Jahren einsetzte, wird in der Studie ebenfalls thematisiert.

Kirsten Tiedemann konnte neue Sachverhalte aufdecken, wie eine „stille“ Generalamnestie von 1955 für sogenannte „Schwarzbauer“ oder die Herkunft der Bezeichnung „Kaisenhäuser“. Letztere ist auf ein Versprechen Wilhelm Kaisens zurückführen. Erstmals beschreibt Tiedemann außerdem Erfolge und Scheitern des Lösungsmodells „Gartenheimgebiet“, mit dem man versucht hatte, einzelne bewohnte Parzellengebiete in reguläre Einfamilienhaus-Wohngebiete umzuwandeln.

Von der Tatkraft und Entschiedenheit der Bewohner, von ihrer Widersetzlichkeit und vom sich wandelnden politischen Umgang mit den von ihnen geschaffenen Fakten handelt das Buch.

Lesen Sie dazu auch:

Eva Determann:
"Bremens Kaisenhäuser - Mehr als ein Dach über dem Kopf", Rezension aus dem Bremischen Jahrbuch 2012 - hier.

Rudolph Bauer:
"Mehr als ein Dach über dem Kopf. Bremens Kaisenhäuser. Von der Notunterkunft auf der Parzelle zur Wohnkultur im Garten." Ein Rezension aus Sozial Extra, Zeitschrift für Soziale Arbeit, Ausgabe 9/10 2012 - hier.

 Foto

Kirsten Tiedemann M.A.,
Freie Historikerin, Autorin, Fachreferentin für Kulturmarketing, Vermittlung. Aktuell: Informelle Stadtgeschichte am Beispiel „Kaisenhäuser – Leben auf der Parzelle“; Industriekultur im Nordwesten (2010/11); MaX – Museums at Public Access and Participation (2010/11).

Bisher: Projektmanagement Kaisenhausmuseum Waller Feldmark (2007-2009), Breitenbachhof – Gröpelingen (2007), Hebammen in SBZ und DDR (2003), Hebammen im Nationalsozialismus (2000).

"Bilder der Stadt - Stadt der Bilder" (04.02.2010)

 

In den letzten Jahren wird der Wunsch nach bildhaften Motiven in Architektur und Stadtplanung immer deutlicher. Gleichzeitig gewinnt im „Medienzeitalter“ die bildhafte Präsenz einer Stadt, ihre Image, an Stellenwert, um im Standortmarketing zwischen konkurrierenden Städten zu bestehen.
Mit diesen Phänomenen befasste sich die Jahrestagung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, die im Oktober 2009 in Bremen stattfand. Robert Lemmen, der die Tagung inhaltlich mit konzipiert hat, berichtet über die Ergebnisse des Treffens.

Dieser Vortrag fand am 04.02.2010 statt.

Tradition und Moderne. Ein Dauerthema in der Architekturdiskussion. (28.05.2009)

"Zugänge zur Baukultur"

Im Rahmen der Ausstellung „continuo – Der Architekt Gerhard Müller-Menckens 1917 – 2007“ fand eine Podiumsdiskussion statt.

"Tradition und Moderne. Ein Dauerthema in der Architekturdiskussion."

Donnerstag, 28.05.2009, 19:00 Uhr im Roten Salon, Am Speicher XI, 1, 3. Obergeschoss.

Podiumsdiskussion mit

  • Nils Aschenbeck
  • Robert Lemmen
  • Lutz Liffers 
  • Michael Müller

Einleitung und Moderation: Eberhard Syring

Zum Thema:

Die Ausstellung über den „Traditionalisten“ Gerhard Müller-Menckens, der in seinem facettenreichen Werk durchaus auch moderne Komponenten aufzuweisen hatte, ist Anlass, in einer allgemeinen Runde mit Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen über das Verhältnis von Tradition und Moderne in den Architekturdebatten des 20. Jahrhunderts und in der Gegenwart zu diskutieren.

Die Veranstaltung läuft in der Reihe „Zugänge zur Baukultur“ – unterstützt vom wissenschaftlichen Beirat des Bremer Zentrums für Baukultur (b.zb).

"Öffentliches Bauen und Asset-Management - Die Rolle der GBI als öffentlicher Bauherr und Immobilienentwickler" (13.11.2008)

Im Spannungsfeld der Forderungen nach Wirtschaftlichkeit und nach angemessener Repräsentation des Gemeinwesens sind öffentliche Bauten und öffentliches Bauen baukulturell äußerst sensible Bereiche. Welche Aufgaben sind nach dem Strukturwandel in der kommunalen Bauverwaltung zu meistern, nach welchen Zielvorgaben wird gearbeitet, wie sind Abläufe organisiert? Die Bereichsleiterinnen Susanne Kirchmann (Baumanagement) und Susanne Engelbertz (Immobilienentwicklung) berichten über die Rolle der Gesellschaft für Bremer Immobilien (GBI) als öffentlicher Bauherr in einem modernen Liegenschaftswesen.

Die Veranstaltung fand am 13.11.2008 um 19:00 Uhr im Bremer Zentrum für Baukultur statt.

2008 11 13 Zugaenge

"Situation und Perspektiven der Ausbildung von Gestaltern in Bremen" (08.07.2008)

Die Professoren Clemens Bonnen (School of Architecture Bremen) und Detlef Rahe (HfK Bremen) berichten in kurzen Statements über die jeweiligen Konzepte im Bereich der Architektur- und Designausbildung.
Darüber hinaus stellen sie sich den Fragen nach der gemeinsamen Schnittmenge und nach möglichen Kooperationen zwischen beiden Ausbildungsstätten. Welche Synergien gibt es? Inwieweit können beide Institute voneinander profitieren? Wäre gar die Fusion eine denkbare Option?

Diese Veranstaltung fand am 26.06.2008 um 19:00 Uhr im b.zb statt.

2008 07 08 Zugaenge

"Architekturbücher für den globalen Markt" (29.05.2008)

Der Bremer Autor und Herausgeber von Architekturbüchern, Peter Gössel (Gössel und Partner), wird über seine Buchprojekte beim Kölner Verlag Taschen mit seinen erfolgreichen globalen Vermarktungsstrategien berichten. Dabei geht sein Tätigkeitsbereich von der Programmplanung zur Koordination von Texterstellung und Bildbeschaffung über die grafische Reinzeichnung bis zur Abwicklung der internationalen Reproduktionsrechte und die Erstellung der Werbemittel für die Distributoren.

Diese Veranstaltung fand am Dienstag, 29.05.2008 um 19:00 Uhr im b.z.b statt.

2008 05 29 Zugaenge

"Bremer Parks und Freiräume - geschätztes Gut oder lästiges Übel?" (22.04.2008)

Die Lebensqualität einer Stadt wird nicht zuletzt durch viele attraktive Parks und Freiräume geprägt. Diese sind jedoch keine Zufallsprodukte, sondern Ergebnisse kontinuierlicher planerischer und gärtnerischer Tätigkeit. 1995 begann die organisatorische Umstrukturierung der dafür zuständigen kommunalen Fachverwaltung, des Gartenbauamtes, heute Stadtgrün Bremen. Zielsetzung war die Steigerung der ökonomischen Leistungsfähigkeit.
13 Jahre später bietet die Situation der Bremer Parks und Freiräume vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, städtebaulichen und organisatorischen Entwicklungen Anlass zu Nachfragen: Welchen Wert und welchen Preis hat Bremens öffentliche Grünplanung und -pflege? Wie ist sie organisiert, und nach welchen Zielvorgaben wird gearbeitet? Wie sieht die Zukunft der öffentlichen Freiräume Bremens aus?
Anhand von plakativen Darstellungen und Beispielen werden diese Fragen vom Dipl.-Ing. Dieter Khayat, Landschaftsarchitekt und Angestellter der bremischen Grünflächenverwaltung erörtert und Schlussfolgerungen gezogen.

Diese Veranstaltung fand am 22.04.2008 um 19:00 Uhr im b.z.b statt.

Zugänge zur Baukultur

"Verwaltete Baukultur - Die staatliche Hochbauverwaltung im Umbruch oder in Auflösung?" (18.03.2008)

Dipl. Ing. Falko von Strauss und Torney, Architekt und Beamter in der bremischen Hochbauverwaltung

Die staatlichen und kommunalen Hochbauverwaltungen sind nicht erst seit den vergangenen 15 Jahren zahlreichen Organisationsreformen unterzogen worden. Öffentliche Hochbauverwaltungen betreuen erhebliche Teile des baukulturellen Erbes der staatlichen Gemeinschaft und haben sich bisher stets als verantwortlich für den vorbildlichen Umgang mit den baukulturellen Werten ihrer Bestände und Neubauten angesehen.
Den Ursachen und Motiven der eingeleiteten (und noch lange nicht beendeten) Reformprozesse nachzugehen, an den Beispielen Niedersachsen und Bremen darzustellen sowie ihre Folgen für die Baukultur des öffentlichen Bauherrn aufzuzeigen, ist Gegenstand des Vortrages. Hierzu werden auch Beispiele des staatlichen Bauens der vergangenen Jahrzehnte diskutiert.

Diese Veranstaltung fand am Dienstag, 18.03.2008 um 19 Uhr im b.z.b statt.


2008 03 18 Zugaenge

"Hybride Konstrukte - Prozess orientierte Kunst trifft Stadt im Umbruch" (11.10.2007)

Horst Griese, Kurator.Public Art Projects:„HYBRIDE KONSTRUKTE"

PROZESS ORIENTIERTE KUNST TRIFFT STADT IM UMBRUCH“
Der unabhängige Kurator für bildende Kunst und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des b.zb, Horst Griese, geht den Fragen nach, welche Handlungspotentiale Kunst in einer städtischen Umgebung vorfindet, welche Formen sie annimmt und wie sie mit Menschen in ihren jeweiligen lokalen Kontexten in Kontakt kommt. Anhand ausgewählter Projekte stellt er Vorgehensweisen von Künstlerinnen und Künstlern vor und erläutert seine Sicht auf die Projekte.

Diese Veranstaltung fand am Donnerstag, 11.10.2007 aufgrund einer Ausstellung ausnahmsweise im Architektenraum Speicher XI, Segment 6, 3. OG statt.

"Baukultur und Denkmalpflege - Ein Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit" (14.06.2007)

Die Bundesstiftung Baukultur und die aktuelle Debatte um die notwendige Steigerung der Qualität neuer Architektur werden unter anderem auch von den Verbänden der Denkmalpflege nachdrücklich begleitet. Trotz dieser Einbindung sollte das Verhältnis jedoch nicht unreflektiert und nicht unkritisch betrachtet werden. Der Vortrag von Prof. Dr. Georg Skalecki, dem Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege Bremen, versuchte, das Verhältnis zwischen der Baukulturinitiative und der Denkmalpflege genauer zu beleuchten. Dazu wurden Aussagen aus dem Thesenpapier zur Gründung der Bundesstiftung Baukultur gegen denkmalpflegerische Grundsätze gestellt oder miteinander verglichen.
Diese Veranstaltung fand im Bremer Zentrum für Baukultur am 14.06.2007 ab 19:00 Uhr statt.

Einladungskarte

"Quellen zur Baukultur. Amtliches Schriftgut und graphische Darstellungen als Material für die historische Forschung" (10.05.2007)

Die Archivarin Dr. Bettina Schleier, Staatsarchiv Bremen, erläutert, welch unterschiedliche Fragestellungen der Geschichtswissenschaft mit Hilfe von Adressbüchern, Katasteraufnahmen, Erbauungs- und Grundakten und anderen Archivalien untersucht werden können.
Eine Häuserzeile am Buntentorsteinweg dient ihr bei ihrem Vortrag als konkretes Beispiel. Ein Ausblick befasst sich mit der Aussagekraft von Zeichnungen, z.B. Stadtansichten und Architektenentwürfen.

Diese Veranstaltung fand am Donnerstag den 10.05.2007 um 19:00 Uhr im b.zb statt.

2007 05 10 Zugaenge

"Das strukturale Paradigma in der Architektur oder das Lesen von Architektur als Zeichen" (21.02.2007)

Der Bremer Sprachwissenschaftler und Semiotiker Prof. Dr. Wolfgang Wildgen, Universität Bremen entwirft anhand der neuesten Forschungsliteratur ein Begriffsraster zur Analyse von Gebäuden und vergleicht die Bedeutung/Funktion architektonischer Zeichen mit der von Texten, Werken der bildenden Kunst, Stadtstrukturen. Am Beispiel ausgewählter internationaler und Bremer Bauwerke versucht er, Architektur zu lesen und im Kontext der kulturellen Entwicklung zu verstehen.
Architektur „spricht uns an“ oder erscheint uns „nichts sagend“; sie kann protzig, bedrückend oder langweilig sein. Dass es einen Zusammenhang zwischen Architektur und menschlicher Kommunikation gibt, ist selbstverständlich und doch rätselhaft.
Einen ersten Schlüssel liefert die Gedächtnistheorie (als Teil der antiken Rhetorik). Architektur erscheint dort als Verortung von Gedachtem/Gesprochenem; der Redner geht im Geiste durch sein „Gedächtnistheater“ und liest die Inhalte und Wendungen seiner Rede dort ab.
Architektur als Zeichen und mit den Mitteln der Zeichenlehre (=Semiotik) hat aber erst der französische Strukturalismus analysiert. Die Architektursemiotik in der Nachfolge von Lévi-Strauss und Greimas bildet deshalb den Kern einer „strukturalen“ Analyse von Architektur. Die zentralen Begriffe dieser aktuellen Forschungsrichtung werden erläutert und auf Bauten des Renaissance-Architekten Palladio und die japanische Tee-Architektur angewandt. Einige Prinzipien der Raumordnung und Formgebung illustriert Prof. Wildgen auch an Beispielen moderner Architektur.
Ein weiterer Teil des Vortrages behandelt die Semiotik architektonischer Bildprogramme (genereller die Problematik des Dekors). Dazu werden zwei Beispiele, die jährlich erneuerten und tragbaren Türme (Gigli) von Nola (bei Neapel) und der Bremer Roland (als architektonische Plastik) näher untersucht. Die Konstruktion und das Bewegen der Türme in Nola verdeutlichen die verschiedenen Zeichenebenen der Architektur. Am Roland lässt sich das Zusammenspiel von literarischen Texten und politischen Botschaften mit der Architektur besonders gut erläutern.

Diese Veranstaltung fand am 21.02.2007 um 19:00 Uhr im b.zb statt.

"40 Jahre Baukultur – Eine private Sicht der Dinge" (24.01.2007)

Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Michael Müller, Universität Bremen, startet die neue Reihe des Bremer Zentrums für Baukultur. Am Beispiel der eigenen biografischen Entwicklung beschreibt der Kunstwissenschaftler und Leiter des wissenschaftlichen Beirats des b.zb, die Veränderung in der Wahrnehmung von Baukultur und ihre Abhängigkeit von Zeitphänomenen und persönlichen Erlebnisdimensionen.
Die Gestaltung der gebauten Umwelt geht nicht nur Architekten und Stadtplaner an, sondern berührt viele Wissensbereiche. Einige davon vorzustellen und zu diskutieren, ist das Ziel der Veranstaltungsreihe.

Einladungskarte

Diese Veranstaltung fand am 24.01.2007 im b.zb statt.